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Projekt InGe – Inklusiver Gewaltschutz in Brandenburg

Vernetzung und Information

Frauen mit Beeinträchtigungen sind wesentlich häufiger von allen Formen von Gewalt betroffen als Frauen ohne Beeinträchtigungen. Trotzdem nutzen sie nur selten die bestehenden Unterstützungs­angebote.

Das Projekt „InGe – Inklusiver Gewaltschutz in Brandenburg“ soll barrierefreie und niedrigschwellige Informationsmaterialien zum Gewaltschutz in Brandenburg bereitstellen und zudem unterschiedliche Akteure zusammenbringen und vernetzen, um Barrieren abzubauen. Dazu sollen an ausgewählten Orten in Brandenburg professionell moderierte Fokusgruppengespräche durchgeführt werden, um Fragen eines Inklusiven Gewaltschutzes gemeinsam zu diskutieren. Welche spezifischen Bedarfe haben Menschen mit Beeinträchtigungen und wie können Gewaltschutz­einrichtungen darauf eingehen? Welche Probleme bestehen für Frauen mit Beeinträchtigungen bei der Suche nach Unterstützung? Wie können sie erreicht werden? Was schreckt sie ab? Welche Kenntnisse brauchen Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen, um sie angemessen zu beraten, und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit sie selbstständig Hilfe in Anspruch nehmen können?

Das Ziel ist ein Handlungskonzept, mit dem ein inklusiver Gewaltschutz konkret umgesetzt werden kann.

Teil des Projekts sind außerdem barrierefreie Informationsmaterialien wie Texte in Leichter Sprache sowie Gebärdensprachvideos für diese Website.


Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen.

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